Man schreibt das Jahr 1927. Im Halenseeschen Lunapark, einem der bekanntesten Vergnügungsorte auf dem Kontinent, sind Mitte Mai die internationalen „Meister des Wassers“ eingefahren. In ihrer ehrenvollen Anwesenheit übergibt man das Gebäude eines Wellenbades der breiten Öffentlichkeit. Während der Wettkämpfe des Schwimm- und Sportklubs Berlin, den größten, die die Stadt bisher erlebt hat, kann man die deutschen Stars Erich Rademacher, Herbert Heinrich und Hans Luber bewundern. Die Augen des Publikums und alle Objektive der Presse sind aber auf den Schweden Arne Borg gelenkt. Der aktuelle Europa- und künftige Olympiameister von Amsterdam, „Fischmensch“ genannt, zeigt nämlich den modernen Crawlstil in höchster Vollendung. Es wird festgestellt, dass das Wasser in der
Badeanstalt zu kalt sei, was jedoch die Begeisterung für das neue Schwimmbad auf keinem Fall abkühlt. Mit der Einrichtung im Lunapark bekommt Berlin das größte Hallenbad in ganz Europa, dessen Ruhm und Ausmaß erst das Schwimmbad in der Gartenstraße 1930 überbieten wird. Der Betrieb wird schnell zur Schaubühne der neuesten Bademoden und beginnt berühmte Persönlichkeiten, um nur Virginia Woolf zu erwähnen, anzuziehen. Das Bad besteht aus einem Bassin für Schwimmer und Nichtschwimmer, aus einem Sonnenbad auf dem Dach und aus zwei Terassen, auf denen 2.000 Personen Platz finden. Bei warmer Witterung kann das Dach zur Seite geschoben werden, so dass die Sonnenstrahlen unbehindert Zutritt haben. Die Wellen werden mittels einer patentamtlich geschützten Maschinerie erzeugt. Die Betreiber betonen ausdrücklich, dass das Bad allen hygienischen Anforderungen entspricht, weil es fortlaufend gereinigt und entkeimt wird.
Die Reinheit des Wassers ist besonders wichtig, da zwei Jahre zuvor der Magistrat gezwungen war, die innerstädtischen Naturfreibäder in der Spree aufgrund des schlechten Wasserzustands zu schließen. Bald schon kann man die Folgen dieses Entschlusses beobachten. Es ist nicht zu übersehen, dass genau Mitte Mai 1927 die Pochhammersche Badeanstalt unweit des Bahnhofs Jannowitzbrücke, eine der ältesten in der Stadt, abgerissen wird. Die Presse meldet: „Damit verschwindet ein Stück Alt-Berlin, und es geht eines der wenigen offenen Bäder verloren, die Berlin besitzt. (…) Ueber hundert Jahre gingen die Berliner des Zentrums zu Pochhammer, jetzt verfällt das Bad der Spitzhacke“. Diese schlägt ins 60 m lange, 13 m breite und mit auf das Badewesen hinweisenden Ornamenten in Schnitzarbeit versehene Gebäude.
Die Flussbäder scheinen ihr Ende zu haben. Das bedeutet jedoch ganz und gar nicht, dass die Bewohner von Mitte, Tiergarten, Wedding, Kreuzberg oder Friedrichshain ihre Lust auf den – unter dieser Umständen „wilden“ – Sport verlieren. Damit war allein schon deshalb zu rechnen, weil nicht jeder in der Lage ist, sich eine Eintrittskarte zu einem Wellen- oder Hallenbad zu leisten. Deren Zahl ist darüber hinaus für eine Metropole viel zu gering, um alle Interessierten zu befriedigen. Die „Vossische Zeitung“ vermerkt zu dieser Zeit: „Die Stadt, in der man nicht baden kann. Zehn Schwimmbassins in ganz Berlin“. Die Berliner springen also an der Jannowitzbrücke immer wieder ins schmutzige Wasser, da der naturhungrige Großstädler sich im Sommer nach einem Bad unter freiem Himmel sehnt. So bekommt der vielfach wiederholte Aufruf „Freibäder statt Krankenhäuser!“ eine neue Bedeutung.
Die Stadtväter zerbrechen sich im Folgenden die Köpfe, wie sie diesem kollektiven Druck entgehen können. Schon 1925, also gleichzeitig mit der Schließung der Betriebe Alt-Berlins, schreibt der Bauamtsleiter Carlo Jelkmann einen Entwurf für „Künstliche Flußbadeanstalten in Berlin-Mitte“. Der Architekt, der sich gerade mit seiner Schwimmhalle in der Gartenstraße bekannt machen wird, nennt zwei Stellen, an denen eine neue Anlage in Betracht zu ziehen ist: an der Burgstraße und zwischen Waisen- und Jannowitzbrücke. Die Letztere ist mehr oder weniger genau der Ort, wo die Pochhammersche Badeanstalt ihre Pforten schloss.
Die hier befindliche Ausbuchtung des Flussbettes könnte abgetrennt werden und somit ein künstliches Bassin bilden. Jelkmann schlägt drei technische Lösungen vor, von denen die eine besonders interessant scheint: in die zum Teil zugeschüttete Ausbuchtung könnte eine Eisenbetonwanne als Schwimmbecken gestellt werden. Die Zubringung des inzwischen gereinigten Wassers sollte durch ein Pumpwerk erfolgen.
Die in einem Branchenheft publizierte Idee wird weiterentwickelt und sogar von der Tagespresse rezipiert. Obwohl diese Skizzen in der Schublade bleiben, bekommt Berlin eine ähnliche, vielleicht von der Mitte-Debatte inspirierte, aber viel großzügigere Anlage in einem anderen Stadtteil.
Ebenfalls im Jahr 1925 beginnt Rudolf Gleye (1880-1926), Jelkmanns Kollege im Lichtenberger Bezirksamt, seine eigene Pläne umzusetzen.
Der parteilose Dezernent, der seine Doktor-Ingenieur-Würde mit der Arbeit „Die leitenden Gesichtspunkte zur Durchführung der Kanalisation einer Stadt“ in Braunschweig erlangte, arbeitet im Rathaus der kreisfreien Stadt Lichtenberg als Baurat. Schon im Jahr ihrer Eingemeindung in Groß-Berlin, 1920, eröffnete man ein Stadion an der Herzberg-Straße, das nach Gleyes Entwürfen verwirklicht wurde. Die Anlage ist mit Flächen für verschiedene Sportarten versehen. Der Stadtbaurat möchte sie in Zukunft noch um ein „Licht-, Luft- und Sonnenbad sowie ein Schwimmbecken“ erweitern.
Seine Aufmerksamkeit fordert auch der Bau eines Lichtenberger Hallenbades, der sich seit 1919 in der Hubertusstraße verzögert. Unter Mitarbeit des Magistratsbaurats Otto Weis und des Bildhauers Ludwig Isenbeck entsteht hier ein an den Expressionismus angelehntes 3-geschossiges Gebäude und wird schließlich in Februar 1928 fertiggestellt, was der Hauptentwurfsgeber leider nicht mehr erlebt. Während der Einweihung der Anstalt in der Hubertusstraße kann der Lichtenberger Bürgermeister Alfred Siggel den Kopf in den Nacken legen. Die nach Geschlecht getrennten Schwimmhallen bilden zwei Flügelbauten von etwa 40 m Tiefe. Dazwischen gruppieren sich um drei Lichthöfe in etwa 31 m langen Trakten die Wannen, Brause-, medizinischen und Luftbäder.
In der architektonischen und plastischen Ausführung zitiert man die modische Kristall- und Zickzackform, was besonders in den Polygonalbogen der Hallen und in der Deckengestaltung „römisch-irischer Abteilung“ ablesbar ist. Zur Ausarbeitung benutzt Dr. Gleye den Putz, den Kunststein, das Terrazzo und vor allem den Klinker. Neben des Grüns der Decke gibt die braunrote Ziegelfarbe den Ton der Männerschwimmhalle an. Die Frauenabteilung ist dagegen im goldgelben Kolorit gehalten. „So sind – schreibt man – trotz aller Ähnlichkeit der Formen zwei Räume entstanden, von denen der eine warme Behaglichkeit, der andere etwas kühle sportliche Strenge atmet“.
Drei Baukuben deckt ein hohes keramisches Dach, das in nach Süden gelegener Partie dem Sonnen- und Luftbad mit Auskleidezellen dient. Man beschreibt gerne die technischen Lösungen, ihre Rationalität, die wohl ein Steckenpferd Dr. Gleyes waren. Die Größe und die Ausstattung des Gebäudes soll, so Siggel, „auf die Bedeutung des Bades für die arbeitende Bevölkerung des Berliner Ostens“ verweisen. Das Gleiche gelte für eine andere Anlage, die mittlerweile am Fluss eröffnet wurde. Der Lärm der Spitzhacken an der Jannowitzbrücke und die Fanschreie im Lunapark übertönten etwas die Freude dieser Veranstaltung, die am Sonnabend, den 21.5.1927, in der Köpenicker Chaussee 3-4 mit sanftem Mädchenchorgesang des Pestalozzilyzeums bejubelt wird. Der Lichtenberger Stadtbaurat hat dort ca. 50.000 qm Platz unter freiem Himmel, um seine Überlegungen zum Wasser ins Leben umzusetzen.
Das Terrain liegt an einer Erweiterung der Spree, der sog. Rummelsburger Bucht, in der man schon um die Jahrhundertwende badete. Der vernünftige Sinn Gleyes kommt zum Vorschein, als er für die Wärmeversorgung des Hallenbades die Heizungsanlage des nahe gelegenen Krankenhauses der Stadt Berlin-Lichtenberg einplant. In der Köpenicker Chaussee entsteht gerade kein schlichtes Hochdruckkesselhaus, sondern ein riesiges Kraftwerk der AEG, das nach seinem Entwerfer Klingenberg benannt wird. Auf die Initiative des Baurats hin verständigt sich das Lichtenberger Rathaus mit dem Industrieunternehmer dahingehend, dass er die Infrastruktur dem künftigen Freibad zur Verfügung stellen und dazu noch die Kosten seines Baus mit einem Zuschuss von 30.000 Mark unterstützen wird. Den übrigen Kostenanteil von 510.000 Mark verspricht die Stadt zu leisten.
Es geht darum, dass die Kraftwerkbetreiber die Kühlwasserentnahme- und Auslassrohre in das Spreebett einbauen wollten. Das Absaugen und Einströmen der inzwischen erwärmten Flüssigkeit verursacht eine Bewegung, die vorteilhaft auf die Boden- und Wasserbeschaffenheit der Gegend einwirken soll. Gleye entwirft die Badeanstalt zwischen den Industriebauten und der Mündung des Kondenswassers so, dass dieses durch ein Bassin durchflutet und die Temperatur ihres Inhalts um einige Grade erhöhen kann.
Dieses „Warmbecken“ von der Größe 50 x 25 m wird quer zum Flussbett und teilweise in den Strand eingebettet angelegt. Seine Tiefe, die sich von 70 cm bis 3,5 m ausdehnt, ermöglicht die Benutzung sowohl durch Schwimmer als auch Nichtschwimmer. An das „Warmbecken“ schließt sich, längs zum Fluss angesetzt, ein 100 m langes Sportbecken an. Mit seinen acht Bahnen und dem Sprungturm kann es für professionelle Wettkämpfe dienen. Auf der anderen Seite, parallel zum „Warmbecken“ und in gleichen Abmessungen, befindet sich ein drittes Bassin. Es ist zum Schwimmunterricht bestimmt.
Im Norden der gesamten Anlage, an der Köpenicker Chaussee, läßt Gleye ein 3-geschossiges Wohngebäude „in modernem Baustil“ aus den Klinkerziegeln errichten. In seiner letzten Etage befindet sich ein Hochbehälter von 200 cbm Inhalt. Hierherauf fördert eine Pumpe Warmwasser aus dem Auslaufkanal, das von hier weiter zu Fußwaschbänken und zu einem Planschbecken geführt wird. Dieses Bassin für die Kleinsten misst 1.400 qm und nimmt den zentralen Platz im ganzen Komplex ein. Es wird dauernd von fünf Brunnen gespeist, die das Wasser fontainenartig ausströmen. Die allmähliche Senkung des Wasserspiegels ermöglicht ein Mönch, der das abfließende Wasser, über eine Reinigungsanlage, ins Schulbecken leitet. Die ständige Versorgung der Schwimmbeckens von verschiedenen Richtungen aus verhindert das Stagnieren des Wassers innerhalb des Ufergeländes.
Die flachen Becken, manchmal auch Planschwiesen genannt, gehören zu den beliebtesten Objekten der Kleinarchitektur. Sie sind vor allem von Wiener Architekten lanciert, die in den berühmten sozialen Siedlungen der „Roten Stadt“ oft angelegt wurden. Ganz Europa dieser Zeit knüpft an diese Idee an. Und obwohl solche Bassins auch schon früher in Berlin bekannt waren und sich bald an anderen Stellen ausbreiten – so z.B. an der Kirche auf dem Tempelhofer Feld –, kann nur die Lichtenberger Anlage mit dem Geist der österreichischen Einrichtungen verglichen werden.
Dort und hier ist das „arbeitende Volk“ zum Hauptbenutzer gedacht. Der Unterschied liegt nur darin, dass die Wiener Badeanstalten zum Greifen nahe, inmitten der Wohnblöcke unterbracht sind, und die „idealle Erholungsstätte“ in Lichtenberg anfangs an keine Bus- oder Straßenbahnlinie angeschlossen ist. Motorboote bringen die Gäste zum Badeort, was natürlich andererseits eine gewisse Attraktion bildet.
Den technischen Leistungen des Lichtenberger „Volksbades“ folgt auch die Sorgfältigkeit der städtebaulichen und architektonischen Komposition. Die rechteckige Strenge der Flussbassins wird durch den halbrunden Abriss des Planschbeckens abgemildert. Dieser Bogen ist als Durchgang zum Keil der niedrigen Umkleidekabinen gedacht, die in Zweierpaaren - mit Toilettenpavillons inmitten - das Wohn- und Behältergebäude flankieren.
Ein Arm dieses Keiles wird waagenrecht zur Köpenicker Chausse angelegt, der andere trifft auf die halbrunden Eingangsbauten am westlichen Rand des Komplexes. Sie haben die Form von Propyläen mit drei Durchgängen und bilden die östliche Wand eines kleinen Platzes mit Kreisverkehr. Die Zufahrt zum Platz liegt genau an der Linie der Warmwassermündung. Dazwischen soll ein Restaurationsgebäude entstehen, von dessen mittleren Terasse man, über die Wasserachse des Kanals, den Fluss und das sich gegenüber zeichnende Grün des Treptower Parks beobachten kann.
Als die Badenstalt in der Köpenicker Chausse 1927 eröffnet wird, fehlen noch 100.000 Mark für die Errichtung des größten Gebäudes. Es wird erst im folgenden Jahr vollendet, allerdings viel kleiner als geplant. Die Verwaltung verwirklicht den dreigeschossigen Teil auf einem fast quadratischen Grundriss. Der Bau ist mit einem Zeltdach bedeckt und nördlich mit den Propyläen verbunden. Die der Strandseite zugewandte Fassade, 10,5 m lang, ziert auf der Achse des ersten Stocks ein kristallförmiger Erker.
Zum Fluss hin schließt sich der zweistöckige, 25m lange und flach bedeckte Restaurationsteil an. Die letzte Etage umläuft ein ununterbrochenes Fensterband, und auf der östlichen Seite ist eine große Terasse vorgelagert. Die horizontal gestreiften Fassaden aus Putz und Klinker und die gesamte sachlich-expressionisierende, aber zugleich sehr zurückhaltende Architektur des Verwaltungs- und Restaurationsgebäude sind in den selben Formen gehalten, wie die zeitgenössische Villa, die sich angrenzend der Fabrikant Dr. Josef Huber erbauen lässt.
Die Anstalt in Lichtenberg hat in seiner östlichen Partie auch Pavillons für Schulklassen und Sportvereine. Schon im Jahr ihrer Eröffnung erfreut sie sich schnell starken Zuspruchs. An manchen Tagen sind mehr als 17.000 Personen zu Gast, insgesamt baden in der ersten Saison 425.791 Menschen dort. An kühlen Spätsommertagen, an denen andere Freibäder verwaist daliegen, spielt sich im Warm- und im Planschbecken dieses Bades oft noch ein reges Treiben ab. Selbst der September weist noch eine Besuchszahl von 25.800 auf. Bei einer Einwohnerzahl von 198.832 in Lichtenberg (1929) ist das eine imposante Ziffer. Im Winter kann das Bad auch genutzt werden, weil der Entwerfer 5.000 qm Fläche als Eisbahn vorgesehen hat.
Das Konzept Gleyes wäre also mit dem heutigen „Badeschiff“ an der „Arena“ zu vergleichen. Sich vom Stadtzentrum mit dem Schiff annähernd, kann der Gast am Rummelsburger Ufer eine perfekte Komposition von Erholungs- und Arbeitsorten sehen".
Der riesiege Industriekomplex von AEG ist absichtlich so gebaut, dass er aus der Flussperspektive als „Architektur der Behauptung“ ein representatives „Elektropolis“-Panorama bildet. Acht Kamine des Großkraftwerkes machen die Stätte allerdings nicht so erholsam, wie es sich die Zeitgenossen wünschen. Darüber gibt es natürlich 1927 jedoch keine Pressemeldungen.
Die ebenso 1927 errichtete Omnibushalle der Berliner Verkehrsbetriebe, die heutige „Arena“, ist vor unseren Augen zum Kulturort geworden. Die „Badeschiff“-Gäste können kein Dröhnen der Motoren hören und das warme Wasser im Schwimmbecken ebenso im Winter genießen. So etwas hätte Dr. Gleye wohl auch gerne mitgemacht. Schade, dass sein Hallenschwimmbad in der Hubertusstraße ungenutzt bleibt, und das kleine Wohn- und Behälter- sowie das Verwaltungs- und Restaurationsgebäude, die einzigen, die von der ganzen Freibadbebauung geblieben sind, leer stehen. Es gibt noch drei rechteckige Bassins und den runden Platz – die kann aber kein „naturhungrige Großstädler“ mehr sehen.
Szymon Piotr Kubiak, geboren 1979 in Posen (Poznan), studierte Kunstgeschichte an seiner heimatlichen Adam-Mickiewicz-Universität. Zwei Berliner Stipendienaufenthalte machten ihn besonders empfindlich für die Bau- und angewandte Kunst des 20. Jh. Der Titel seiner vor kurzem verteidigten Promotionsarbeit, Architektur und Städtebau in Posen 1919-1939, enthüllt seine Vorliebe am besten. Der Doktor spricht jedoch den anderen Medien keine Würde ab. Es gilt vor allem der deutschen Kunst und zeitgenössischen Kunstszene, die er als freier Journalist in Polen popularisiert.
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